Unvorhersehbare Arbeitslasten, kurze Deadlines, hohe Verfügbarkeiten und lange Arbeitspräsenzen sind charakteristisch für sogenannte "extreme jobs". Im Jahr 2004 wurde eine Task Force mit 33 globalen Mitgliederunternehmen zur Untersuchung dieses Phänomens gegründet. Eine breit angelegte Befragung der 6 Prozent bestverdienenden Amerikaner (N=1'564) sowie Manager von globalen Unternehmen (N=975) ergab, dass deutlich über die Hälfte der Befragten mehr als 50 Stunden pro Woche arbeitet. In solchen extremen Berufen sind nur sehr wenige Frauen anzutreffen. Dieser Artikel ermöglicht durch viele individuelle Beispiele auch Einblicke in die Lebensgestaltung von Menschen in solchen extremen Berufen.weiterlesen

11.03.2008

Wirtschaftskriminelle Handlungen verursachen gemäss einer neuen Studie Einzelschäden von bis zu 85 Mio. Euro. Davon sind viele Unternehmen aller Branchen betroffen. Dieses Thema gewinnt in der aktuellen Forschung an Bedeutung, weil die Kosten Milliarden von Euro betragen. Dieser Artikel zeigt auf, welche Umstände begünstigend wirken, was für Präventionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen und wie durch ein systematisches Vorgehen Fraud aufgedeckt werden kann.weiterlesen

11.03.2008

Das Thema Managemententlöhnung wird immer wieder kontrovers diskutiert. Dieser Artikel geht auf die Ergebnisse einer Studie der Universität St. Gallen im Auftrag von KPMG Schweiz ein. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwaltungsräte in 60 Prozent der Fälle das Kriterium der Unabhängigkeit erfüllen. Eigenständige Vergütungsausschüsse sind nur in 40 Prozent der Schweizer Firmen anzutreffen. Oft sind die Vergütungssysteme kurzfristig orientiert. Zur Bestimmung des variablen Lohngehaltes empfiehlt der Autor mittel- bis langfristige Zielsetzungen und die Berücksichtigung weiterer Benchmarks. Ziel muss es sein, die Prozesse und Verfahren der Vergütungspolitik zu optimieren, damit überhöhte Managerlöhne vermieden werden können.weiterlesen

11.03.2008

Der Leistungslohn ist heutzutage weit verbreitet. Doch trägt er wirklich zu einer höheren Leistung des Managements bei oder wirkt er sogar kontraproduktiv? Eine grosse Metaanalyse stellt nun einen negativen Zusammenhang zwischen der Erhöhung der leistungsabhängigen Entlöhnung von CEO's und dem Unternehmensgewinn fest. Bei der Messung der Leistung treten erhebliche Schwierigkeiten auf. Zudem ist aus der psychologischen Ökonomik bekannt, dass zu starke monetäre Anreize die intrinsi-sche Motivation untergraben. Die Kritiker des "Pay for Performance" Ansatzes erhal-ten durch solche Ergebnisse Aufwind. Gemäss den Autoren ist diese Art der Entlöhnung nur eine Zeiterscheinung, welche von neuen Management-Moden abgelöst wird.weiterlesen

18.02.2008

Hat die militärische Kaderausbildung für die Schweizer Wirtschaft noch einen Nutzen in der heutigen Zeit? Mit dieser Frage befasst sich eine breit angelegte Studie der CGZ Consulting Gruppe Zürich und des Instituts für Organisation und Personal der Universität Bern. Die an der Medienkonferenz vorgestellten Ergebnisse zeigen, dass die militärische Führungsausbildung besonders für junge Kader nach wie vor von Bedeutung ist. Schlüsselqualifikationen könnten durch die frühen Führungserfahrungen in der Armee erworben werden. Speziell der Erwerb von Selbst- und Methodenkompetenzen wird als Stärke der militärischen Führungsausbildung beurteilt. Die Erhebung bestand aus Experteninterviews und einer umfassenden schriftlichen Befragung von HR-Verantwortlichen.weiterlesen

18.02.2008

Auch erfolgreiche Vergütungssysteme müssen laufend den veränderten Bedingungen von Seiten der Unternehmung wie auch von Seiten der Mitarbeitenden angepasst werden. Ein gut mit der Unternehmensstrategie abgestimmtes und von der Linie umgesetztes Total Rewards Management ist ein wirksames Instrument, um die strategischen Prioritäten und die angestrebte Unternehmenskultur umzusetzen. Eine Studie von Hewitt (2004) zeigte, dass überdurchschnittlich erfolgreiche Unternehmen signifikant mehr Bonusprogramme anwenden und den Bonus nur im Falle von sehr guten Leistungen ausbezahlen. Bei weniger erfolgreichen Firmen werden zwar auch Bonusprogramme eingesetzt, die Vergütung aber auch bei Underperformance ausbezahlt.weiterlesen

07.01.2008

Die vorhandenen Ressourcen müssen möglichst wirtschaftlich eingesetzt werden, damit ein Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben kann. In diesem Artikel wird ein Framework (Rahmenkonzept) vorgestellt, welches zur systematischen Kompetenzentwicklung beitragen soll. Es geht insbesondere darum, die Schlüsselprozesse optimal zu gestalten, damit die Kernkompetenz mit Hilfe des Wissensmanagements gesichert werden kann. Einen wichtigen Stellenwert in diesem System hat die aktive Einbeziehung der Mitarbeitenden bei der Ausgestaltung der Prozesse. Dieses integrierte Konzept wird seit 20 Jahren eingesetzt und laufend praxisorientiert weiterentwickelt.weiterlesen

07.01.2008

Dieser Artikel zum Thema Wissenskultur erschien 2007 in der neuseeländischen Zeitschrift human resources. Darin wird Bezug genommen auf eine Studie bei der Schweizerischen Post, welche die Ausprägung der Wissenskultur in vier Geschäftsbereichen untersuchte. Die Autoren stellten fest, dass die Geschäftsbereiche mit erhöhter Wettbewerbsintensität über eine stärker ausgeprägte Wissenskultur verfügen. Zudem konnten sie zeigen, dass diese Geschäftseinheiten eine bessere Produktivität aufweisen. Daher empfehlen die Autoren, die Entwicklung einer solchen Kultur voranzutreiben, indem auf der Ebene der Mitarbeitenden, der Strukturen, der Technologie sowie beim Management angesetzt wird.weiterlesen

13.12.2007

Damit in Assessment-Center wirklich die leistungsstärksten Kandidaten ausgewählt werden, müssen auch gängige Verfahren verbessert werden. Dieser Artikel vermittelt Verbesserungsvorschläge, die ohne grosse Veränderung des Aufbaus von Assessment-Centern umgesetzt werden können. Ein Ansatzpunkt ist die bessere Nutzung von individuellen Kompetenzen der Beobachter. Ein HR-Leiter würde z. B. nur die Schlüsselqualifikationen der Kandidaten beurteilen. Ein anderer Ansatzpunkt ist das Verrechnungsverfahren der Urteile, welches vorgängig definierte Gewichtungen und Cutoff-Werte enthalten sollte. Mit solchen Massnahmen kann die prognostische Validität von Assessment-Centers weiter verbessert werden.weiterlesen

13.12.2007

An der Fachhochschule Hannover entwickelte Prof. Binner einen softwaregestützten Ansatz, mit Hilfe dessen die Personalauswahl, die Personalqualifizierung sowie der Personaleinsatz in Projekten verbessert werden kann. Diese Software ermöglicht es, aufgrund der Projektanforderungen an eine Arbeitskraft den am besten geeigneten Mitarbeitenden auszuwählen. Zudem ist dieses Tool für die Personalentwicklung interessant, weil im Mitarbeiterportfolio die Stärken und Schwächen erkennbar sind und Stärken gezielt gefördert werden können. Diese Software wird bei einem Praxispartner erfolgreich angewendet.weiterlesen

13.12.2007

Der Arbeitsbericht Nr. 81 des Instituts für Organisation und Personal (IOP) der Universität Bern thematisiert ein immer wichtiger werdendes Thema: Die Work-Life-Balance. In Zeiten von grossem Leistungsdruck, hohen Anwesenheitsverpflichtungen und neuen Kommunikationstechnologien wird es zunehmend schwieriger, die eigene Balance zwischen Berufs- und Privatleben zu finden. Der Arbeitsbericht enthält theoretische Konzepte, empirische Ergebnisse einer grossen Befragung (rund 3'000 Personen) und Nutzenanalysen. Letztere bieten überzeugende Argumente für die Umsetzung von Verbesserungsmassnahmen in Unternehmen.weiterlesen

12.12.2007

Das Wissensmanagement gehört seit einigen Jahren zu den hoffnungsvollsten Themen der Managementlehre. Neben den Möglichkeiten der modernen Informations und Kommunikationstechnologien hat die Wissenskultur einen entscheidenden Einfluss auf die Erarbeitung und Verteilung von Wissen. Eine Studie bei der Schweizerischen Post untersuchte die Wissenskultur bei den Paketzentren. Dabei zeigte sich, dass der Faktor Vertrauen einen entscheidenden Einfluss auf die Wissenskultur hat und die Entstehung von informellen Netzwerken unterstützt. Die Ergebnisse lassen auch darauf schliessen, dass eine ausgeprägte Wissenskultur produktivitätsförderlich ist. Der Umgang mit Wissen innerhalb einer Unternehmung kann zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.weiterlesen

03.10.2007

Mitarbeiterportale und Self-Service-Systeme bieten zahlreiche Vorteile, können jedoch auch zu Problemen führen. Daniel Zimmermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Organisation und Personal der Universität Bern, hat eine grosse Online-Befragung zu Mitarbeiterportalen in Schweizer Unternehmen durchgeführt. Dabei wurden insbesondere Antworten auf folgende Fragen gesucht: Welches sind die zukünftigen Herausforderungen im Personalbereich? Welche Komponenten werden in HR-Portalen häufig eingesetzt? Was sind Gefahren von Mitarbeiterportalen? An der im Frühling 2006 durchgeführten Erhebung nahmen insgesamt 730 Personen teil.weiterlesen

03.10.2007

Die demographische Entwicklung wird in absehbarer Zeit zu einem Engpass an qualifizierten Arbeitskräften führen. Die Autoren zeigen in diesem Artikel auf, wie diesem Problem mit einer besseren Integration von älteren Arbeitskräften begegnet werden kann. Das in vielen Köpfen vorhandene Defizitmodell des Alterns muss abgebaut werden. Denn verschiedene Studien zeigen, dass ältere Arbeitskräfte komplexe Sachverhalte oft besser handhaben können als ihre jüngeren Arbeitskollegen. Um die berufliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, müssen die Arbeitsplatzanforderungen und die beruflichen Belastungen den älteren Mitarbeitenden angepasst werden.weiterlesen

03.10.2007

Thomas Rüegg vermittelt im Theorieteil seiner Arbeit einen Überblick über die verschiedenen Personalauswahlinstrumente. Dabei geht er insbesondere auf die Bewerbungsunterlagen, das Vorstellungsgespräch, die Testverfahren, das Assessment-Center und die Graphologischen Gutachten näher ein. Im Rahmen einer Fallstudie setzte er sich zudem mit einer konkreten Fragestellung in einem Betrieb auseinander. Dabei interessierte, welche Instrumente für die Rekrutierung einer Kaderperson mit einem bestimmten Anforderungsprofil am besten geeignet sind.weiterlesen

03.10.2007
Von:Rüegg Thomas

Das Personalmanagement wird in Holdingstrukturen sowohl zentral als auch dezentral wahrgenommen. In einer Managementholding befasst sich die Personalabteilung stark mit strategischen Personalaufgaben wie Personalmarketing oder -entwicklung. Administrative Aufgaben werden oft ausgelagert und in Shared Service Centers zusammengefasst. HR-Abteilungen müssen ein hohes Mass an Kundenorientierung und Servicequalität aufweisen, um ihren Beitrag zur Unternehmenswertsteigerung leisten zu können.weiterlesen

01.03.2007

Vielfältige Persönlichkeitstests konkurrieren um den Einsatz in den Feldern Recruiting, Personalentwicklung, Coaching und Training. Professor Walter Simon testete im Selbstversuch 14 dieser Test auf die kongruenz ihrer Ergebnisse. Im Interview gibt er Auskunft über seine persönlichen Erfahrungen.weiterlesen

23.01.2007

Seit diversen Wirtschaftsskandalen wie bspw. Enron haben Ethikdiskussionen an Gewicht gewonnen. Ethikprobleme treten auf Unternehmens-, Volkswirtschafts- und Weltwirtschaftsebenen auf. Dieser Artikel behandelt die Wissensethik. Eine zentrale Aussage ist dabei, dass sich Unternehmen auf die Gestaltung von Rahmenbedingungen konzentrieren sollten, welche Innovationen und ethisches Handeln begünstigen, anstatt auf die Sicherung von Verwertungsansprüchen. Um die Konzepte der Wissensethik umsetzen zu können, braucht es einen Unternehmensethiker, der visionär denkt und diese Ideen in den Geschäftsprozessen der Unternehmung verankern kann.weiterlesen

18.12.2006

Das Mitunternehmertums-Konzept gewinnt sowohl aufgrund veränderter Umweltbedingungen und Anforderungen an die Unternehmen, als auch durch veränderte Ziele und Wünsche der Mitarbeiter zunehmend an Bedeutung. Patrick Felder untersucht in seiner Lizentiatsarbeit (Diplomarbeit) die Bedeutung und Umsetzung des Mitunternehmertums-Konzept in Unternehmen der Dienstleistungsbranche. Nach der Erarbeitung eines generellen Bezugsrahmens werden im Rahmen einer Fallstudie ausgewählte Dienstleistungsunternehmen in Bezug auf ihr Mitunternehmertum-Verständnis analysiert. Abschliessend werden - basierend auf der vorangegangenen Literaturanalyse und den Ergebnissen der Fallstudie – sowohl allgemeine Gestaltungsemp-fehlungen für Dienstleistungsunternehmen wie auch konkrete Handlungsempfehlungen für den Praxispartner PostFinance herausgearbeitet.weiterlesen

18.12.2006
Von:Felder Patrick

Der Faktor Gesundheit wird für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bzw. eines Landes in Anbetracht der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Die EU hat im Jahr 2000 das Ziel formuliert, mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen, woraus die "Initiative Gesunder Arbeitsplatz" entstand. Dadurch sollen in allen Mitgliedsländern Mindeststandards geschaffen werden. Der Artikel zeigt auf, mit welchen staatlichen und unternehmerischen Vorstössen diese Zielsetzung in Deutschland erreicht werden soll.weiterlesen

18.12.2006

Gemäss einer Studie des Beratungsunternehmens Gallup weisen in Deutschland nur gerade 13% der Mitarbeitenden eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber auf. Doch gerade diese kleine Gruppe von Beschäftigten ist für die Produktivität eines Betriebes von immenser Bedeutung. Sie fehlen weniger, empfehlen ihre Firma häufiger weiter, werben für unternehmenseigene Produkte und sind häufiger innovativ. Gemäss Gallup sind die Vorgesetzten massgeblich für die emotionalen Bindung ihrer Unterstellten verantwortlich.weiterlesen

30.11.2006

Die Märkte in Osteuropa sind für viele Unternehmen attraktiv geworden. Veränderte nationale Rahmenbedingungen können den Aufbau einer Tochtergesellschaft jedoch erschweren. Für einen erfolgreichen Wissenstransfer müssen Spezialisten der Muttergesellschaft am Aufbau beteiligt sein. Die Autorin untersuchte, welche personalwirtschaftlichen und soziokulturellen Aspekte bei der Auslandentsendung von Führungskräften wichtig sind. Dafür wurden Delegierte der Volkswagen Slowakia AG zum Auslandentsendungsprozess befragt. Abschliessend wurden Gestaltungsempfehlungen formuliert, die beim Praxispartner konkreten Nutzen stiften sollen.weiterlesen

30.11.2006
Von:Danajová Lenka

Eine am Institut für Organisation und Personal der Universität Bern durchgeführte Studie zeigt, dass in der Praxis ein grosses Potenzial für betriebliche Gesundheits-förderungsmassnahmen (BGF) besteht. Gerade in KMU können krankheitsbedingte Fehlzeiten zu erheblichen Komplikationen in den Arbeitsabläufen führen. Trotzdem ist die Ausgestaltung umfassender BGF-Konzepte noch wenig ausgereift. Externe BGF-Berater können KMU Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen und sie befähigen, Strategien und Erfolgskontrollen ohne Hilfe umsetzen zu können.weiterlesen

30.11.2006

Durch ein HR-Shared Service Center (HR-SSC) sollen rein administrative Aufgaben ausgelagert und damit Kosten gespart werden. Diese Aufgaben werden standardisiert und durch das HR-SSC schneller bearbeitet. Andere Personalaufgaben wie die Personalentwicklung, werden jedoch weiterhin durch die Personlabteilungen erledigt. Dadurch entstehen mehr Freiräume für wertschöpfende Aktivitäten. Der Artikel beantwortet kritische Fragen zum HR-SSC und zeigt dabei in einer kritischen Art und Weise die Vor- und Nachteile dieser Organisationsform auf.weiterlesen

27.11.2006

Führungskräfte können immer weniger einen festen Platz im hierarchischen Gefüge einnehmen, sondern müssen sich vielmehr immer neuen Gegebenheiten anpassen. Das heisst, gleichzeitig in verschiedenen Positionen glaubhaft agieren und mit widersprüchlichen Erwartungen umgehen können. Neue Führungskonstellationen wie die Projektarbeit stellen veränderte Anforderungen an Vorgesetze. Die Frage nach einer individuellen Identitätsbildung gewinnt an Bedeutung. Die Führungskraft muss viel mehr selbst bestimmen, wie sie sich in der Führungsrolle sieht und wie sie in der Konsequenz gegenüber den Mitarbeitern auftreten möchte.weiterlesen

08.11.2006

Eine quantitative empirische Studie im Jahr 2005 bei 105 Personalmanagern zeigte, dass Arbeitssucht reichlich weit verbreitet ist. Arbeitssüchtige Mitarbeiter haben anfänglich positive Auswirkungen für das Unternehmen. Mit zunehmendem Zeitverlauf nimmt der Nutzen jedoch kontinuierlich ab, weil Arbeitssüchtige krankheitsbedingt ausfallen, das Gruppenklima belasten und für Fehlentscheidungen verantwortlich sind. Unternehmen sollten aus diesem Grund die Liste der Indikatoren für Arbeitssucht ins Personalrisikomanagement aufnehmen.weiterlesen

08.11.2006

Die umfangreiche Studie Schlüsselqualifikationen für Führungskräfte 2006 basiert auf Befragungen von 120 Vorgesetzen und 300 unterstellten Mitarbeitenden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Chefs oft deutlich überschätzen in den Belangen Motivation, Konflikt- oder Teamfähigkeit. Der Autor nennt mögliche Gründe für die signifikante Selbstüberschätzung und zeigt auf, welche Prinzipien für eine gute Führungstätigkeit von zentraler Bedeutung sind.weiterlesen

08.11.2006

Eine Studie der Universität Bern zeigte, dass die Personalentwicklung (PE) eine grosse Herausforderung für viele Führungskräfte ist. Sie gehört eindeutig zur primären Führungsverantwortung, ist jedoch schwierig umzusetzen. Der Autor stellt ein Drei-Säulen-Konzept der PE vor, welches Neigungs- und Potenzialanalyse, bildungs- und stellenbezogene PE-Massnahmen enthält. Zudem geht er auf vier Thesen einer Expertentagung der Universität Bern ein. Zuletzt unterstreicht er die Bedeutung der Koordination zwischen Führungskräften und PE-Spezialisten in der Ausgestaltung des PE-Konzeptes.weiterlesen

01.11.2006

In jungen Wachstumsunternehmen (JWU) sind die Mitarbeitenden besonders kritische Erfolgsfaktoren. Sie müssen sehr viel Engagement zeigen, und dies unter erschwerten Bedingungen wie Mangel an finanziellen und personellen Ressourcen. Zudem geht der Mitarbeitende ein grösseres Risiko ein, weil sein Arbeitsplatz durch eine Insolvenz des Arbeitgebers gefährdet sein könnte. Um die Arbeitgeberattraktivität von JWU zu erhöhen, ist ein gutes Anreizsystem zentral. Dieser Artikel geht auf die Gestaltung von Anreizsystemen in JWU ein und schildert, wie diese in der Praxis umgesetzt werden.weiterlesen

31.10.2006

Arbeitnehmende sprechen viel über die Hektik und die hohen Anforderungen im Arbeitsleben. Die krankhafte Arbeitssucht wird in der Öffentlichkeit jedoch wenig thematisiert. Doch Arbeitssucht stellt ein ernstzunehmendes unternehmerisches Risiko dar. Ein Praxisbeispiel zeigt, dass ein arbeitssüchtiger Vorgesetzter zwei Versetzungen, drei Stellenbesetzungsverfahren aufgrund von Kündigungen, motivationsbedingte Personalgespräche sowie die Kosten von Fehlzeiten zu verschulden hatte. Damit wurde ein monetärer Schaden von ca. 200 000 Euro verursacht. Hinzu kommt ein verheerender Verlust von 1,4 Personenjahren an Zeitvolumen, Zeit in der nicht produktiv für das Unternehmen gearbeitet wird.weiterlesen

31.10.2006

Veränderungen in Gang zu bringen, besonders wenn Vorgesetzte oder Angestellte am Arbeitsplatz unter Druck stehen, ist nicht einfach. Folgender Beitrag widmet sich einer Methode, die es Betroffenen ermöglicht, sich von den Belastungen des täglichen Lebens zu befreien.weiterlesen

30.10.2006

Vorhersagen über die Zukunft sind einfach. Sobald aber etwas Unbekanntes, weniger Vertrautes prognostiziert werden soll, wird es heikel. Willem Lammers untersucht vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen die Auswirkungen für die Beratung von Morgen.weiterlesen

30.10.2006

Die Schnupperlehre ist ein wichtiges Element in vielen Selektionsprozessen von Schweizer Unternehmen. Vier Fünftel der Firmen wenden sie an. Diese Arbeit zeigt auf, wo sie eingesetzt wird und welche Möglichkeiten sie für die Unternehmen sowie für die Jugendlichen bietet. Dazu wurde aktuelle Literatur mit Expertenbefragungen kombiniert. Die Schnupperlehre ist ein sehr verlässliches Instrument, weil die Eigenschaften der Bewerber besser beurteilt werden können. Zudem werden falsche Erwartungen seitens der Jugendlichen abgebaut.weiterlesen

24.10.2006

Mit der Einführung des Bachelor-Master-Systems für das betriebswirtschaftliche Studium an der Universität Bern änderte sich auch das Studienreglement um den Bachelortitel zu erhalten, muss vorher ein betriebswirtschaftliches Praktikum absolviert werden. Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung muss die Universität sich Überlegungen zur Messung und Steigerung der Effektivität und Effizienz der Praktikaprogramme machen. Monika Lauper stellt in ihrer Lizentiatsarbeit (Diplomarbeit) die aktuelle Situation des Praktikaprogramms der Universität Bern dar und erarbeitet Gestaltungsempfehlungen für die Studierende, die Unternehmen und die Universität Bern. Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen des Praktikums dargelegt und ein konzeptioneller Bezugsrahmen für Praktika erarbeitet. Der zweite Teil umfasst die empirische Untersuchung mit Darstellung des Studiendesigns, der Durchführung der Erhebung sowie der Auswertung und Interpretation der Daten. Der letzte Teil beinhaltet Gestaltungsempfehlungen für die an den Praktikaprogrammen Betei-ligten (Studierende, Unternehmen und Universität).weiterlesen

18.10.2006
Von:Lauper Monika

Die gegenwärtige Entwicklung der öffentlichen Verwaltung von der reinen Regelbefolgung zur Wirkungsorientierung wird unter dem Begriff "New Public Management" zusammengefasst. Die neu definierten Ziele der Verwaltung bringen auch Veränderungen im Personalbereich mit sich, insbesondere wird eine stärkere Leistungsorien-tierung in der Personalpolitik angestrebt. In ihrer Lizentiatsarbeit (Diplomarbeit) beschäftigt sich Cornelia Mellenberger mit der Theorie von Anreizsystemen – das Hauptinteresse liegt dabei auf den kollektiven Anreizsystemen – und deren Anwendung in öffentlichen Verwaltungen. Nach einer theoretischen Abhandlung über die Ziele, Zwecke und Klassifikation von Anreizsystemen bzw. –instrumenten und der Analyse von zwei praxiserprobten kollektiven An-reizinstrumenten, folgt der empirische Teil, in welchem das Bonus-Malus-System in der Berner Kantonsverwaltung evaluiert wird. Abschliessend werden basierend auf den Resultaten der Evaluation Gestaltungsempfehlungen für kollektive Anreizsysteme in der öffentlichen Verwaltung mit vergleichbaren Rahmenbedingungen erarbeitet.weiterlesen

12.10.2006
Von:Mellenberger Cornelia

Burnout ist eine Erscheinung, die speziell in den letzten Jahren deutlich an Interesse gewonnen hat. Dabei fällt auf, dass sich die Auseinandersetzung mit diesem Thema weitestgehend auf die individuelle Mitarbeiterebene beschränkt. Folgender Beitrag durchleuchtet dieses Phänomen aus strategischer Sicht.weiterlesen

09.10.2006

Umfragen zum Führungsverhalten von Vorgesetzten haben Hochkonjunktur. Doch wie aussagekräftig sind solche Aussagen? Welchen Einfluss haben Stereotypen bei der Beurteilung seines Chefs? Rainer Spies nimmt einige der letzten Umfragen unter die Lupe und ermittelt, wie verlässlich derartige Urteile sind.weiterlesen

29.09.2006

Durch die demografische Entwicklung wird in Zukunft der Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte zunehmen. Um darin bestehen zu können, müssen Unternehmen ihr Personalimage und ihre Arbeitgeberattraktivität erhöhen und pflegen. Die Lizentiatsarbeit von Andrew Stebler erörtert in den konzeptionellen Grundlagen Entwicklung, Definition und Trends im Personalmarketing. Durch die anschliessende Auswertung empirischer Studien zur Arbeitgeberattraktivität bei der Mitarbeitergewinnung wird die Praxisrelevanz des Themas aufgezeigt.weiterlesen

27.09.2006

Die demographischen Veränderungen stellen die Unternehmen mittelfristig vor grosse Probleme. Es droht ein Mangel an gut qualifiziertem Personal. Hoffnungsträger sind bestens ausgebildete Personen mit Migrationshintergrund. Eine Studie der Freien Universität (FU) Berlin zeigt, dass in der Praxis genau diese Zielgruppe häufig diskriminiert wird. Die Befragungsergebnisse deuten auf ein Verschenken von wertvollen Potenzialen hin.weiterlesen

27.09.2006

Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft (Geburtenrückgang und höhere Lebenserwartung) wirkt sich auf die personalpolitische Situation in den Unternehmen aus: das Arbeitskräfteangebot reduziert sich und weist auch ein höheres Durchschnittsalter auf (vgl. Schimany 2003: 448 ff.). Unternehmen müssen sich daher zunehmend Gedanken darüber machen, wie sie durch geeignete Massnahmen die Gesundheit der älteren Mitarbeiter fördern und dadurch deren Leistungsfähigkeit erhalten können. Iwan Elmiger erörtert in seiner Lizentiatsarbeit (Diplomarbeit) mittels einer Literaturanalyse die Beitragsmöglichkeiten des Personalmanagements zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Auf eine ausführliche Erklärung der Begriffe im Zusammenhang mit der betrieblichen Gesundheitsförderung folgt eine Darstellung der Massnahmen, die ausgewählte Teilfunktionen des Personalmanagements zur Gesundheitsförderung beitragen können.weiterlesen

18.09.2006
Von:Elmiger Iwan

Die öffentlichen Verwaltungen durchlebten in den letzen Jahren einen starken Kulturwandel, weg vom Beamtenstatus, hin zu einer wertschöpfungsorientierten Organisation. Der langjährige Direktor des Eidgenössischen Personalamts, Dr. Peter Hablützel, schaut zurück und diskutiert mit Prof. Dr. Dr. h. c. Norbert Thom über aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der Führung von Verwaltungen.weiterlesen

18.09.2006

Eine Studie zeigte, dass viele Schweizer Unternehmen Mühe haben, frei gewordene Stellen mit gut qualifiziertem Personal zu besetzten. Diese Problematik wird wohl mit der prognostizierten demographischen Entwicklung noch an Brisanz gewinnen. Viele Unternehmen versuchen aus diesem Grund schon heute, High Potentials langfristig an das Unternehmen zu binden. Diese Arbeit analysiert die Bedürfnisse der High Potentials bei der SBB anhand von qualitativen und quantitativen Erhebungen. Abschliessend werden wertvolle Gestaltungsempfehlungen abgegeben.weiterlesen

18.09.2006

Bald nach dem Markteintritt der japanischen Automobilbauer in Amerika in den achtziger Jahren konnte Toyota und Co. grosse Marktanteile gewinnen. Eine Studie zeigte, dass Lean Management der Erfolgsfaktor der Japaner war. Westliche Unternehmen wollten dieses Konzept kopieren, was in oft nicht gelang. Diese Arbeit zeigt auf, welchen grossen Einfluss soziokulturelle Faktoren auf die erfolgreiche Umsetzung dieser Philosophie haben.weiterlesen

11.09.2006
Von:Krieger Esther

Die Arbeitszufriedenheit hat einen bedeutsamen Einfluss auf die Leistungserbringung. Die Autoren der Studie fragten sich, welche Faktoren diesbezüglich ausschlaggebend sein könnten. Sie fanden heraus, dass die Sicherheit am Arbeitsplatz gefolgt von der Bezahlung und dem Arbeitsinhalt die wichtigsten Elemente sind. Die Unternehmen sollten demzufolge versuchen, ihren Mitarbeitenden ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Materielle Anreize wie die Bezahlung sind weiterhin wichtiger als immaterielle Anreize wie eine interessante Arbeit oder Weiterbildungsmöglichkeiten.weiterlesen

11.09.2006

"Mitarbeiterbewertungen haben nie funktioniert und sie werden auch nie funktionieren." Niels Pfläging, Unternehmensberater und u.a. Direktor des renommierten Beyond Budgeting Round Table (bbrt) nimmt das Führungsinstrument des Mitarbeitergesprächs unter die Lupe und bezieht kritisch Stellung.weiterlesen

27.07.2006

Organisatorische Umstrukturierungen und strategische Neuausrichtungen führten beim Bayer-Konzern dazu, dass ein Lernprogramm zum Thema Führungskompetenz entwickelt wurde. Damit soll eine gemeinsame Führungskultur aufgebaut und die internationale Vernetzung gefördert werden. Mit herkömmlichen Lernformen alleine lässt sich dies nicht gewährleisten. Ein integrativer Ansatz der Wissensvermittlung wird von den Autoren empfohlen. Der Artikel stellt das Lernprogramm detailliert vor und enthält eine Evaluation der Einführungsphase.weiterlesen

05.07.2006

In Wissenschaft und Praxis wird kaum ein Thema so kontrovers diskutiert, wie die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Führungspositionen. Im Modellprojekt "Entwicklung und Stärkung von Führungskräften in der Familienphase" eröffnet neue Perspektiven.weiterlesen

30.06.2006

Die Arbeit erörtert in einem ersten Teil ausführlich die Personalpolitik und der dazugehörende Bezugsrahmen. In einem zweiten Teil wird eine empirische Untersuchung bei fünf Schweizer Universitäten und speziell ausführlich bei der Berner Fachhochschule durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen werden Gestaltungsempfehlungen an den Praxispartner abgegeben.weiterlesen

30.06.2006
Von:Eggel Matthias

Die Arbeit von David Fischer liefert durch die Kombination von Erkenntnissen aus der untersuchten Interaktion von Unternehmenskultur und Personalführung mit aktueller Führungsforschung wesentliche Impulse für ein neues Führungsverständnis.weiterlesen

30.06.2006

Die Zusammenhänge zwischen Führungsprinzipien und der Führungssituation sollen anhand gewisser Kriterien festgestellt werden können. Zur Lösungsfindung sollen ein kurzer Überblick über die Situationstheorie, das Feststellen der Häufigkeit, der in den Artikeln genannten Führungsprinzipien sowie einer Analyse der Zusammenhänge zwischen den Führungsprinzipien und situationsbezogenen Kriternen helfen.weiterlesen

13.06.2006
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