Eine am Institut für Organisation und Personal der Universität Bern durchgeführte Studie zeigt, dass in der Praxis ein grosses Potenzial für betriebliche Gesundheits-förderungsmassnahmen (BGF) besteht. Gerade in KMU können krankheitsbedingte Fehlzeiten zu erheblichen Komplikationen in den Arbeitsabläufen führen. Trotzdem ist die Ausgestaltung umfassender BGF-Konzepte noch wenig ausgereift. Externe BGF-Berater können KMU Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen und sie befähigen, Strategien und Erfolgskontrollen ohne Hilfe umsetzen zu können.
30.11.2006
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Eine quantitative empirische Studie im Jahr 2005 bei 105 Personalmanagern zeigte, dass Arbeitssucht reichlich weit verbreitet ist. Arbeitssüchtige Mitarbeiter haben anfänglich positive Auswirkungen für das Unternehmen. Mit zunehmendem Zeitverlauf nimmt der Nutzen jedoch kontinuierlich ab, weil Arbeitssüchtige krankheitsbedingt ausfallen, das Gruppenklima belasten und für Fehlentscheidungen verantwortlich sind. Unternehmen sollten aus diesem Grund die Liste der Indikatoren für Arbeitssucht ins Personalrisikomanagement aufnehmen.
08.11.2006
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Arbeitnehmende sprechen viel über die Hektik und die hohen Anforderungen im Arbeitsleben. Die krankhafte Arbeitssucht wird in der Öffentlichkeit jedoch wenig thematisiert. Doch Arbeitssucht stellt ein ernstzunehmendes unternehmerisches Risiko dar. Ein Praxisbeispiel zeigt, dass ein arbeitssüchtiger Vorgesetzter zwei Versetzungen, drei Stellenbesetzungsverfahren aufgrund von Kündigungen, motivationsbedingte Personalgespräche sowie die Kosten von Fehlzeiten zu verschulden hatte. Damit wurde ein monetärer Schaden von ca. 200 000 Euro verursacht. Hinzu kommt ein verheerender Verlust von 1,4 Personenjahren an Zeitvolumen, Zeit in der nicht produktiv für das Unternehmen gearbeitet wird.
31.10.2006
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Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft (Geburtenrückgang und höhere Lebenserwartung) wirkt sich auf die personalpolitische Situation in den Unternehmen aus: das Arbeitskräfteangebot reduziert sich und weist auch ein höheres Durchschnittsalter auf (vgl. Schimany 2003: 448 ff.). Unternehmen müssen sich daher zunehmend Gedanken darüber machen, wie sie durch geeignete Massnahmen die Gesundheit der älteren Mitarbeiter fördern und dadurch deren Leistungsfähigkeit erhalten können. Iwan Elmiger erörtert in seiner Lizentiatsarbeit (Diplomarbeit) mittels einer Literaturanalyse die Beitragsmöglichkeiten des Personalmanagements zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Auf eine ausführliche Erklärung der Begriffe im Zusammenhang mit der betrieblichen Gesundheitsförderung folgt eine Darstellung der Massnahmen, die ausgewählte Teilfunktionen des Personalmanagements zur Gesundheitsförderung beitragen können.
18.09.2006
Elmiger Iwan
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Die Arbeitszufriedenheit hat einen bedeutsamen Einfluss auf die Leistungserbringung. Die Autoren der Studie fragten sich, welche Faktoren diesbezüglich ausschlaggebend sein könnten. Sie fanden heraus, dass die Sicherheit am Arbeitsplatz gefolgt von der Bezahlung und dem Arbeitsinhalt die wichtigsten Elemente sind. Die Unternehmen sollten demzufolge versuchen, ihren Mitarbeitenden ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Materielle Anreize wie die Bezahlung sind weiterhin wichtiger als immaterielle Anreize wie eine interessante Arbeit oder Weiterbildungsmöglichkeiten.
11.09.2006
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