Handbuch Kompetenzmanagement. Durch Kompetenz nachhaltig Werte schaffen

Die Festschrift Handbuch Kompetenzmanagement wurde anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Norbert Thom publiziert. Sie enthält inspirierende Beiträge zum Thema Kompetenzmanagement von Wissenschaftlern und Praktikern aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen und USA. Die 53 Autorinnen und Autoren beleuchten das Thema aus ihren spezifischen Fachbereichen, die im Buch in die fünf Kapitel Management-, Organisations-, Personal- und Innovationskompetenz sowie dem Kompetenzmanagement im öffentlichen Sektor aufgeteilt wurden. Diese Festschrift zeichnet sich durch die Vielfalt und Aktualität der Beiträge aus.

18.08.2009
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Übergreifende Themen zum Personalmanagement

1. Wer?, Wann?, Wo?

Prof. Dr. Robert J. Zaugg hat anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Norbert Thom folgende Festschrift herausgegeben:

  • Zaugg, J. Robert (Hrsg.) (2006): Handbuch Kompetenzmanagement. Durch Kompetenz nachhaltig Werte schaffen, Bern 2006

 

2. Woher?, Wohin?, Warum?

Die Festschrift Handbuch Kompetenzmanagement wurde Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Norbert Thom zu seinem 60. Geburtstag gewidmet. Sie spricht viele Forschungsgebiete an, die auch den Jubilar in seiner wissenschaftlichen Arbeit begleitet haben.

Über 50 renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie ausgewählte Praktiker haben an diesem Werk mitgearbeitet, indem sie einen Aufsatz verfassten,  der ihr Fachgebiet mit dem Thema Kompetenz verbindet.

 

 

3. Was?, Wie?, Welche Ergebnisse?

Nachfolgend wird der Aufsatz des Herausgebers Robert J. Zaugg als Überblick für das ganze Buch verwendet. Die Festschrift nimmt keine differenzierte Analyse eines spezifischen Kompetenzaspektes vor, sondern stiftet durch die anregenden Beiträge sowie die komprimierte Darstellung aktueller Entwicklungen in der Betriebswirtschaftslehre Nutzen für den Leser.

 

Nachfolgend werden einige zentrale Erkenntnisse aus dem Beitrag von Robert J. Zaugg aufgeführt:

  • Definition Kompetenz: Kompetenz ist keine primär spezifische Fähigkeit, sondern „die grundlegende Fähigkeit, Wissen situationsgerecht in Handlungen umzusetzen, die zur Entwicklung, Innovation oder Problemlösung beitragen. Wissen wird erst durch die Verknüpfung mit Handlungsfähigkeit und Handlungsmotivation zur Kompetenz.“ (Zaugg 2006: 3).   
  • Ebenen: „Kompetenzen lassen sich auf einer individuellen, einer organisationalen und einer interorganisationalen bzw. gesellschaftlichen Ebene ansiedeln. Personen erwerben sich Kompetenzen, indem sie lernen und sich entwickeln. Personenspezifische Kompetenzprofile sind das Ergebnis. Unternehmen und öffentliche Institutionen vernetzten individuelle Kompetenz zu organisationalen Kompetenzen.“ (Zaugg 2006: 3).
  • Kompetenzmanagement: Dieser Begriff umschreibt den gezielten Aufbau, die Entwicklung und Nutzung individueller, organisationaler und interorganisationaler Kompetenzen. Wie im Wissensmanagement geht es darum, Kompetenzen zu identifizieren, zu rekrutieren, zu entwickeln, zugänglich zu machen, zu nutzen, zu sichern, mit der Strategie abzustimmen und zu bewerten.

Mit einer Kompetenzlandkarte können komplexe Wissensbestände übersichtlich und verständlich dargestellt werden. Der Beitrag von Robert J. Zaugg enthält eine solche Kompetenzlandkarte zum Inhalt der Festschrift, die dem Leser die Orientierung erleichtern soll. Dabei werden vier Ebenen (Grundlagen, individuelle, organisationale und interorganisationale Kompetenz) unterschieden, sowie fünf Fachbereiche (Management, Organisation, Führung, Public Management und Innovation). Daraus ergeben sich zwanzig Felder, denen die einzelnen Beiträge zugeordnet sind.

 

 

  

4. Für wen?, Unter welchen Bedingungen?

Die Festschrift ist durch ihre Breite an Betrachtungsweisen für die verschiedensten Leser aus Theorie und Praxis interessant. Die Beiträge decken die Perspektiven der Unternehmungsführung, der Organisationstätigkeit, des Personalmanagements, des Managements in Verwaltungen sowie des Innovationsmanagements ab.

 

 

 

5. Wie einzuschätzen?

Der Herausgeber hat es geschafft, ein Thema zu finden, dass im Forschungs- und Lehrgebiet des Jubilars liegt und gleichzeitig der fachlichen Kompetenz der Autoren gerecht wurde. Zudem hat er ein Konzept erarbeitet, welches die diversen Fachgebiete verbindet. Die renommierten Autoren aus Wissenschaft und Praxis sind ein Garant für die hohe Qualität und Aktualität der Beiträge.