Web-Collaboration: Chancen für den Mittelstand

Web-Collaboration hebt die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren externen, wie internen Anspruchsgruppen auf ein neues Level! Erfolgreiche webbasierte Zusammenarbeit erfordert jedoch im Vorfeld Transparenz über die Motive der beteiligten Akteure, den gemeinsamen Zweck und das zielgruppenspezifische Angebot an Kommunikationsinstrumenten.

10.11.2008
Übermittlung Ihrer Stimme...
1 2 3 4 5
4073x angezeigt
IT-Management

1. Wer, Wann, Wo ?Der Beitrag mit dem Titel "Web-Collaboration für den Mittelstand" ist in der Computerwoche, Ausgabe Nr. 31, vom 01.08.2008, erschienen. Der vollständige Artikel ist über

334www.wiso-net.de abrufbar.Werden Sie zum Autor und veröffentlichen Sie Ihre Artikel und Beiträge zum Thema Web-Collaboration. Beteiligen Sie sich an der aktuellen Diskussion. Senden Sie Ihren

Beitrag an die Wissensmanager des org-portals. Das Layout und das Einstellen übernehmen wir für Sie.Kontakt: Christian.Konz@org-portal.org 2. Woher, Wohin, Warum ?Das Internet eröffnet insbesondere

Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU's) neue Formen der Zusammenarbeit. Unter dem Stichwort Web-Collaboration verbirgt sich mittlerweile ein ganzes Sammelsurium von Softwarelösungen. Dabei

entscheidet ihr zielbezogener Einsatz darüber, ob ein Unternehmen seine Stärken gegenüber seinen Konkurrenten ausspielen kann. 3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?Web-Collaboration, das bedeutet in aller

Kürze die schnelle, internet- bzw. serverbasierte Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und seinen internen, wie externen Anspruchsgruppen. Dazu zählen Kunden, Kooperationspartner und

Mitarbeiter gleichermaßen. Vor diesem Hintergrund entscheidet der zielgruppenbezogene Einsatz über die Wahl der entsprechenden Kommunikationsplattform, d.h. Wer soll mit Wem 'collaborieren' und

Warum? Je genauer das Szenario im Vorfeld beschrieben wird, desto leichter lassen sich die passenden Softwarelösungen finden. Im Fokus steht auch die Frage nach dem Nutzen für die beteiligten

Akteure. Insbesondere dann, wenn die Entscheidung über die Zusammenarbeit nicht top down getroffen wird, sondern gleichberechtigt und selbstgesteuert erfolgen soll, entscheidet der

Interessenausgleich unter den Akteuren nachhaltig über den Erfolg der Zusammenarbeit.Bereits heute können KMU's auf eine Reihe gehosteter Angebote zurückgreifen. Neben Groupware, CRM, ERP, DMS oder

Business Intelligence, lassen sich gemeinsame Anwendungen (gemeinsamer Kalender, Formularcenter, Projektinformationen, etc.) für Arbeitsgruppen, Projektpartner, Kunden und Mitarbeiter einrichten.

Brainstorming und den Austausch von Wissen ermöglichen Plattformen wie z.B. Wikis, Blogs und die klassischen Foren. Gemeinsam ist ihnen, dass sie nicht zentralisiert, d.h. top down bzw.

fremdgesteuert funktionieren, sondern durch die gleichberechtigte und selbstgesteuerte Vernetzung der beteiligten Akteure, Erfahrungsberichte, Ideen und nützliche Informationen untereinander

austauschen und zeitgleich nutzen, modifizieren und dokumentieren können.Interessant ist auch die Kombination der jeweiligen Softwarelösungen miteinander. Durch den zweckbezogenen Einsatz und die

Verknüpfung von Wikis und anderen Anwendungen, wie z.B. Online-Konferenzsoftware, File-Sharing, RSS-Feeds, Blogs und Intranetlösungen, können Unternehmen die Zusammenarbeit mit externen und internen

Anspruchsgruppen stärken und nachhaltig nutzbar machen. Unternehmen bleibt es freigestellt, ob sie eigene serverbasierte Collaborations-Plattformen aufbauen oder ob sie auf bewährte und gehostete

Anwendungen zurückgreifen. Der Kostenaspekt lässt KMU's meist zu Letzterem tendieren, obwohl der Sicherheitsaspekt in Bezug auf die Nutzung und den Austausch spezifischen Know how's sicher auch für

individuelle in house-Lösungen spricht.Wichtig ist daher, im Vorfeld einer Auswahl und Implementierung, eine dezidierte Bedarfsanalyse und Konzeption des Zwecks, der beteiligten Zielgruppen und ihrer

Interessen. Weiterführende Literatur zu Web-Collaboration und KMU:Wolfgang Kersten (2003): E-Collaboration. Prozessoptimierung in der WertschöpfungsketteAdrian Tschanz, Nicole Scheidegger, Peter

Rüegsegger, Pascal Sieber (2003): E-Collaboration – Internet ABC für KMU, KMU-PortalDr. Pascal Sieber & Partners AG (Hrsg.) (2005): Führung und Zusammenarbeit mit moderner Technik – Eine

empirische Studie über die Potentiale von e-Collaboration4. Für Wen, unter Welchen Bedingungen ?Für alle, die an der aktuellen Diskussion rund um das Thema Web- bzw. E-Collaboration interessiert sind

und sich daran beteiligen wollen.5. Wie einzuschätzen ?Das Schlagwort Collaboration in Verbindung mit webbasierten Kommunikationsinstrumenten greift immer mehr um sich. Web 2.0 macht es möglich. Was

diese Entwicklungen für Sie und Ihr Unternehmen bedeuten, hängt vom jeweiligen Bedarf und den spezifischen Einsatzmöglichkeiten ab. Eins ist jedoch sicher. Das klassische Spagat zwischen Kosten, Zeit

und Qualität scheint unter den Bedingungen des Web 2.0 nicht mehr existent.