Mediation - Verfahren zur intelligenten Konfliktlösung!?

Konflikte können im Arbeitsalltag deutlich negative Auswirkungen auf die Produktivität im Unternehmen haben. Ein intelligenter Umgang mit ihnen sollte oberstes Gebot sein. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die Wirtschaftsmediation, die hierfür gute Dienste leisten kann.

30.07.2010
Kevin Paeschke
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Managementperspektiven, Managementtrends, Management- und Führungskompetenzen, Organisationskultur, Organisationsentwicklung

1. Wer, Wann, Wo ?

Kevin Paeschke

Verfasst an der Universität der Bundeswehr als Literaturarbeit im Juni 2010.

2. Woher, Wohin, Warum ?

Konflikte sind im Alltag omnipräsent, so treten sie auch immer wieder im Arbeitsumfeld auf. Gerade im wirtschaftlichen Bereich können sie einen gravierenden Einfluss, sowohl direkt als auch indirekt, auf die Produktivität des Unternehmens haben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach einer intelligenten Konfliktlösung. Wirtschaftsmediation stellt eine solche dar, jedoch bestehen gerade in Deutschland hier noch sehr wenige Erfahrungen. Der vorliegende Beitrag gibt zu dem Thema eine einführende Übersicht.

3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?

Bislang wurden und werden innerbetriebliche Konflikte meist auf „klassische“ Art und Weise behandelt: Die Delegation der Lösungsfindung an einen Dritten. Allerdings beinhaltet dieses Vorgehen die Problematik der Oberflächlichkeit, d.h. es wird zwar eine Lösung gefunden, der tatsächliche Konflikt bleibt aber bestehen.  

Die Wirtschaftsmediation bietet an dieser Stelle eine andere Logik an, die eine nachhaltige Konfliktlösung anstrebt und die Beziehung zwischen den Parteien verbessert. Als Grundsatz der Mediation gilt das Harvard-Konzept. Eine positive Verhandlungsweise weist demnach folgende Aspekte auf:

  • Das Ergebnis ist eine vernünftige Übereinkunft zwischen den Konfliktparteien
  • Diese Übereinkunft ist effizient
  • Die Beziehung zwischen den Konfliktparteien wird verbessert oder zumindest nicht verschlechtert

Neben diesen, einer Mediation immanenten Eigenschaften, zeigt Paeschke zudem den schematischen Ablauf einer idealtypischen Mediation auf.

Ergänzend dazu beschreibt der Artikel mögliche Risiken die durch die Anwendung der Wirtschaftsmediation auftreten können.

4. Für Wen, unter Welchen Bedingungen ?

Das Thema Mediation ist grundsätzlich für alle in der Praxis von Interesse. Vor allem Führungskräfte können durch die Anwendung dieser Methode nachhaltig die Beziehungsqualität im Betrieb positiv beeinflussen und damit auch die Produktivität erhöhen. 

5. Wie einzuschätzen ?

Der Beitrag stellt einen guten und prägnanten Einstieg in das Thema Wirtschaftsmediation dar. Die zahlreichen Literaturverweise ermöglichen es dem interessierten Leser gezielt tiefer in die Thematik einzutauchen.

Dateien:
 Literaturarbeit Mediation  (341 kB)