Erfolgsfaktor Gesundheit

Der Faktor Gesundheit wird für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bzw. eines Landes in Anbetracht der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Die EU hat im Jahr 2000 das Ziel formuliert, mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen, woraus die "Initiative Gesunder Arbeitsplatz" entstand. Dadurch sollen in allen Mitgliedsländern Mindeststandards geschaffen werden. Der Artikel zeigt auf, mit welchen staatlichen und unternehmerischen Vorstössen diese Zielsetzung in Deutschland erreicht werden soll.

18.12.2006
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Personaleinsatz

1. Wer, Wann, Wo ?

Prof. Dr. Thomas R. Hummel, Fachgebiet internationales Management, Hochschule Fulda, und Prof. Dr. Ernst Zander, Wirtschaftswissenschaftler und Mitherausgeber PERSONAL Hamburg, haben folgenden Artikel verfasst:

  • Hummel, Thomas R./Zander, Ernst (2006): Erfolgsfaktor Gesundheit. In: PERSONAL, 58. Jg. 2006, Nr. 11, S. 14 - 16

2. Woher, Wohin, Warum ?

Um die Gesundheit der Arbeitnehmer sicherzustellen, war bis anhin das Thema Arbeitsschutz und Unfallverhütung zentral.

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz lancierte die Initiative "Gesunder Arbeitsplatz" (Healthy Workplace Initiative – HWI), um den Zugang zu Informationen zu erleichtern.

Das Ziel liegt darin, die Arbeitsumgebung gesünder zu gestalten, um zukünftige Herausforderungen – wie dem demographischen Wandel – besser begegnen zu können.

3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?

Die EU will mit bestimmten Regelungen einen Mindeststandard bezüglich Arbeitsschutz sicherstellen. Die Mitgliedsländer der EU haben nationale Gestaltungsfreiräume bei der Umsetzung der Richtlinien zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz.

Der Autor geht im Artikel auf folgende drei Hauptpunkte zum Thema "Erfolgsfaktor Gesundheit" ein:

  • Gesunde Beschäftigte:Die Grundidee ist, dass nur gesunde Beschäftigte leistungsfähig sind und die vielfältigen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt bewältigen können. In Deutschland liefert die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) – ein 2001 gegründeter Zusammenschluss von Bund, Ländern, Sozialversicherungspartnern, Sozialpartnern, Stiftungen und Unternehmen – einen nationalen Beitrag im Rahmen der europäischen Anstrengungen. Einen entscheidenden Faktor in der heutigen globalisierten Weltwirtschaft bilden qualifizierte, leistungsstarke und motivierte Mitarbeitende.
  • Neues Denken:Innovative Unternehmen zeichnen sich durch sichere, gesunde und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze aus. In Deutschland werden die besten Unternehmen identifiziert, die durch erhöhte Arbeitsqualität mit wirtschaftlichem Erfolg belohnt wurden. Um zukunftsorientiert Handeln zu können, muss ein neues Denken in Bezug auf Gesundheit, Wertschätzung, Wohlbefinden und Work-Life-Balance stattfinden.
  • Vielseitige Ausschüsse:Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA) wird von 33 Ausschüssen zu 226 verschiedenen Sachgebieten im Themengebiet Arbeitsschutz beraten.

4. Für wen, unter welchen Bedingungen ?

Der Artikel ist für Leser interessant, die sich mit dem Thema Gesundheit am Arbeitsplatz und staatlichen Vorschriften zum Arbeitsschutz befassen.

5. Wie einzuschätzen ?

Der Artikel ist gut strukturiert und ermöglicht einen Einblick in dieses zukunftsträchtige Themengebiet. Die Inhalte beziehen sich insbesondere auf Deutschland.